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Aktualisiert: Samstag, 21.03.2026
Herr Antonius Mayland, Bocholt reichte als Erwiderung auf die Leserbriefe der Herren Kamps und Paßlick zum Thema "Gesundheitscampus und ÖPNV" beim Bocholter Borkener Volksblatt (BBV) den nachfolgenden Leserbrief ein, der die aktuelle Situation einer unzureichenden ÖPNV-Anbindung Richtung Münster exakt auf den Punkt bringt. Auch dieser Leserbrief wurde im Lokalteil des BBV bewusst nicht abgedruckt, da das Thema offensichtlich nicht mit der Haltung des BBV "pro RS2" vereinbar ist. Äußerungen von Bürger:innen pro Bahn werden damit nicht zum ersten Mal bewusst der interessierten Öffentlichkeit vorenthalten. Leserbrief zum Thema Reaktivierung Bahn Kamps/Paßlick Man kann über Bahnreaktivierung oder Radschnellweg (RS2) durchaus unterschiedliche Meinungen haben, das ist völlig normal.
Aktualisiert: Freitag 20.03.2026 Am 19.03.2026 veröffentlichte das örtliche Bocholter Borkener Volksblatt (BBV) einen Leserbrief von R. Kamps aus Rhede als Reaktion auf meinen am 17.03.2026 im BBV veröffentlichten Leserbrief. Da der Leserbrief des Autors Kamps z.T. völlig abwegige Behauptungen und Unterstellungen enthielt sah ich mich gehalten, erneut darauf zu antworten um Aspekte sachlich richtigzustellen und mit harten Fakten anzureichern. Den eingereichten Leserbrief gibt es nachfolgend. Das BBV lehnte die Veröffentlichung mit fadenscheinigen Argumenten (Zeitungsleser des BBV werden überfordert, ein Kontext sei nicht ersichtlich...) ab. Diese völlig unakzeptable Argumentation kann so nicht stehen bleiben und wurde mit nachfolgender E-Mail am 19.03.2026 beantwortet. Möge sich jeder Leser des BBV dazu seine eigene Meinung bilden.
"Sehr geehrter Herr Prinz, für Ihre Antwort danke ich Ihnen, auch wenn Ihre Begründung in keiner Weise überzeugt. Ihre Argumentation, der Leser könne durch eine weitere Erwiderung „überfordert“ werden, halte ich für vorgeschoben. Leserbriefe dienen gerade dem öffentlichen Austausch unterschiedlicher Auffassungen. Wenn bereits eine erste Replik veröffentlicht wurde, erschließt sich nicht, weshalb eine weitere, sachlich formulierte Gegenäußerung plötzlich unzumutbar sein soll. Die BBV-Leserschaft ist durchaus in der Lage, kontroverse Positionen nachzuvollziehen – dies ist ein grundlegender Bestandteil einer funktionierenden öffentlichen Debatte. Ebenso wenig überzeugt der Hinweis auf einen angeblich fehlenden Kontext. Dieser ließe sich ohne Weiteres durch eine kurze redaktionelle Einordnung herstellen, wie es in der Praxis der Presse üblich ist. Stattdessen wird hier ein Diskurs einseitig beendet, obwohl er bereits eröffnet wurde. Der Kontext und ein wesentlicher Punkt, warum es nicht zu einer Kooperation mit der HH Münster kommt, ist klar und wurde von Herrn Krühler in seinem Artikel herausgearbeitet. Der Eindruck drängt sich auf, dass nicht die Verständlichkeit für die Leser das ausschlaggebende Kriterium ist, sondern vielmehr der Wille, eine inhaltliche Auseinandersetzung an einem bestimmten Punkt abzubrechen. Dies widerspricht aus meiner Sicht dem publizistischen Anspruch, Meinungsvielfalt abzubilden und den offenen Austausch von Argumenten zu ermöglichen. Ich bitte Sie daher, Ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken und meinem Leserbrief doch noch Raum zu geben. Andernfalls bleibt festzuhalten, dass die von Ihnen angeführte Begründung nicht geeignet ist, die Nichtveröffentlichung sachlich zu rechtfertigen."
Aktualisiert Dienstag, 17.03.2026 In Ergänzung zum BBV-Artikel und der Fokussierung darauf, dass die geplante Kooperation mit der FH Münster förmlich geplatzt ist - nicht zuletzt auf der unzumutbaren, schlechten und unzureichenden ÖPNV-Anbindung Richtung Münster, veröffentlichte das BBV am 17.03.2026 meinen nachfolgenden Leserbrief unter dem Titel "Keine Fachkräfte ohne Mobilität".
Aktualisiert Dienstag, 10.03.2026
Der geplante Health Education Campus Westmünsterland (HECW) in Bocholt gerät weiter ins Stocken. Am 10.03.2026 berichtet das örtliche Bocholter Borkener Volksblatt über die neue Entwicklung. In diesem Zusammenhang spielt auch die mangelhafte Anbindung Bocholts an Münster via ÖPNV eine Rolle. Mehr als drei Jahre nach der Ankündigung ist auf der vorgesehenen Fläche am St.-Agnes-Hospital noch nichts gebaut worden. Nun ist auch die Fachhochschule Münster aus der Kooperation ausgestiegen, sodass die Krankenhaus-Stiftung einen neuen akademischen Partner suchen muss. Damit wird deutlich, wie fragil das Projekt von Beginn an aufgestellt war. Vorgesehen war unter anderem, dass Studierende zwischen Münster und Bocholt pendeln – zwei Studienorte, die rund 80 Kilometer auseinanderliegen und im öffentlichen Nahverkehr nur mit erheblichem Zeitaufwand erreichbar sind. Die WMB hat seit Jahren darauf hingewiesen, dass die ÖPNV-Verbindung zwischen Münster und Bocholt ohne direkte Bahnverbindung und mit dem Sprinterbus als nahezu einzige schnelle Verbindung unzureichend und nicht zukunftsfähig ist. Die aktuellen Entwicklungen rund um den Gesundheitscampus bestätigen diese Warnungen deutlich. Trotzdem hat die Politik diese strukturellen Probleme bislang weder ernsthaft aufgegriffen noch gelöst. Statt die notwendige Verkehrsinfrastruktur zwischen Münster und Bocholt zu stärken, wurde ein Hochschulprojekt auf eine Grundlage gestellt, die von Anfang an erhebliche praktische Hürden für Studierende und Lehrende mit sich bringt. Gesundheitscampus Bocholt - Verzögerter Baustart und eine nicht ausrechende ÖPNV-Anbindung... BBV-Bericht v. 06.12.2022
In einem Artikel v. 06.12.2022 berichtet das örtliche BBV über den geplanten "Gesundheitscampus Bocholt" unweit des Bocholter Krankenhauses.
Stellungnahme der Westmünsterlandbahn zum BBV-Artikel "Gesundheits-Campus" Bocholt v. 06.12.2022 v. 14.12.2022 Den BBV-Artikel "Gesundheits-Campus" BOH und die darin angesprochene Problematik einer sehr lückenhaften ÖPNV-Anbindung - besonders in östlicher Richtung nach Münster - nimmt die Westmünsterlandbahn (WMB) zum Anlass einer Stellungnahme, die das BBV am 14.12.2022 veröffentlichte. Die WMB plädiert im Zusammenhang mit dem Ausbau des Gesundheitssektors in Bocholt nochmals und mit Nachdruck für die Reaktivierung der Bahnverbindung zwischen Bocholt - Borken und Coesfeld. Die Mobilitätskonzepte aller Gemeinden im westlichen Münsterland müssen zwingend über ihre Stadtgrenzen hinaus das Verkehrsmittel "Bahn" in ihre Planungen mit einbeziehen. Hinsichtlich der Frage nach einer "Mobilität von Morgen" und den Herausforderungen, Berufspendlern auch im ländlichen Raum adäquate Lösungen anzubieten, greifen Konzepte, die einseitig auf den Ausbau von Sprinterbus-Linien und Radschnellwegen auf Bahntrassen setzen, zu kurz.
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